September 2026
Eine Brille oder Kontaktlinsen im Alltag hinter sich zu lassen – das ist der Wunsch vieler Menschen mit Fehlsichtigkeit. Verfahren zum Augenlasern können bei geeigneten Voraussetzungen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigieren. Ob ein Eingriff für Sie sinnvoll und sicher ist, lässt sich nur nach einer gründlichen Voruntersuchung beurteilen.
Welche Verfahren gibt es?
Zu den refraktiven Verfahren zählen unter anderem LASIK, Femto-LASIK und SMILE sowie – bei bestimmten Voraussetzungen – der Einsatz von Speziallinsen. Sie unterscheiden sich in Technik, Anwendungsbereich und Eignung. Welches Verfahren infrage kommt, hängt von Ihrer Fehlsichtigkeit, der Hornhaut und Ihren individuellen Voraussetzungen ab.
| Verfahren | Kurz erklärt |
|---|---|
| LASIK / Femto-LASIK | Formung der Hornhaut mit dem Laser; verbreitetes Verfahren bei geeigneter Hornhautdicke. |
| SMILE | Minimalinvasives Laserverfahren über einen kleinen Schnitt. |
| Linsenverfahren | Bei stärkerer Fehlsichtigkeit oder ungeeigneter Hornhaut eine mögliche Alternative. |
Für wen ist Augenlasern geeignet?
- Stabile Fehlsichtigkeit über mindestens etwa ein Jahr
- Ausreichende Hornhautdicke und gesunde Augen
- In der Regel Volljährigkeit; keine Schwangerschaft/Stillzeit
- Realistische Erwartungen an das Ergebnis
Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, klärt eine sorgfältige Eignungsuntersuchung. Eine seriöse Beratung sagt Ihnen auch, wenn ein Eingriff nicht zu empfehlen ist.
Unsere Rolle: unabhängige Beratung
Als Augenarztpraxis führen wir die Voruntersuchung und Beratung durch und ordnen Ihre Möglichkeiten neutral ein. Den Eingriff selbst führen spezialisierte Operationszentren durch, mit denen wir zusammenarbeiten; die Nachkontrollen begleiten wir gern. Wenn statt eines Lasereingriffs eine andere Lösung sinnvoller ist – etwa bei beginnendem Grauen Star – besprechen wir das offen mit Ihnen.
Kosten
Augenlasern zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen üblicherweise nicht übernommen. Die Kosten hängen vom Verfahren und Aufwand ab. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif unterschiedlich – klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.
Häufige Fragen zum Augenlasern
Ist Augenlasern schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt mit betäubenden Augentropfen und ist in der Regel nicht schmerzhaft. In den ersten Stunden danach kann ein Fremdkörpergefühl auftreten.
Hält das Ergebnis ein Leben lang?
Die Korrektur ist grundsätzlich dauerhaft. Altersbedingte Veränderungen wie die Alterssichtigkeit oder ein späterer Grauer Star können dennoch auftreten und erneut eine Sehhilfe oder Behandlung erforderlich machen.
Zahlt die Krankenkasse das Augenlasern?
In der Regel nicht – es ist meist eine Selbstzahlerleistung. Private Tarife können abweichen; bitte vorab klären.
Woher weiß ich, ob ich geeignet bin?
Das zeigt die Eignungsuntersuchung. Faktoren wie Hornhautdicke, Stabilität der Werte und die Augengesundheit sind entscheidend.